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“Äpfel zu Äpfeln” (amerikanischer Originaltitel: Apples to Apples) ist ein lustiges Gesellschaftsspiel, für das man vorher keine langen Anleitungen wälzen muss. Das Spielprinzip ähnelt dem von “Das Isses” und “Wie ich die Welt sehe”. Äpfel zu Äpfeln war das erste Spiel dieser Gattung und ist nun endlich auch in Deutschland erschienen.
Für alle, die noch nie etwas von diesen Spielen gehört haben: Im Grunde geht es um assoziatives Denken. Das hört sich vielleicht nicht so unterhaltsam an, kann aber einen Rießenspaß machen! Es gibt rote und grüne Karten, auf den einen stehen Orte, Länder, Personen, Begebenheiten oder Gegenstände, auf den anderen Adjektive. Jeder Spieler erhält sechs rote Karten, die grünen Adjektiv-Karten werden vom Stapel aufgedeckt. Wenn nun zum Beispiel das Wort “aufregend” gezogen wird, müssen die Spieler aus ihrem Deck das Wort aussuchen, das sie damit verbinden, zum Beispiel Angela Merkel. Dann wird nacheinander vorgelesen und ausgesucht, was am besten gefällt. Der Spieler, dessen Begriff gewählt wird, erhält eine grüne Karte; wer dann eine bestimmte Anzahl davon hat, gewinnt das Spiel.
Äpfel zu Äpfeln sollte man am besten mit mindestens fünf Spielern angehen, weil es umso mehr Spaß macht, desto mehr Personen am Tisch sitzen. Es gibt auch bereits die erste Erweiterung, also eigentlich einfach mehr Karten. 240 neue rote und 78 neue grüne.
Das Spiel erfordert wenig bis gar keine Strategie oder Taktik, dafür aber umso mehr Glück beziehungsweise Zufall. Vor allem für Partys ist es optimal geeignet. Auf jeden Fall macht es eine Menge Spaß, und das ist doch die Hauptsache!


