Archiv für Februar 2012

Spielbericht: Äpfel zu Äpfeln

© xiangdong Li - Fotolia.com

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“Äpfel zu Äpfeln” (amerikanischer Originaltitel: Apples to Apples) ist ein lustiges Gesellschaftsspiel, für das man vorher keine langen Anleitungen wälzen muss. Das Spielprinzip ähnelt dem von “Das Isses” und “Wie ich die Welt sehe”. Äpfel zu Äpfeln war das erste Spiel dieser Gattung und ist nun endlich auch in Deutschland erschienen. 

Für alle, die noch nie etwas von diesen Spielen gehört haben: Im Grunde geht es um assoziatives Denken. Das hört sich vielleicht nicht so unterhaltsam an, kann aber einen Rießenspaß machen! Es gibt rote und grüne Karten, auf den einen stehen Orte, Länder, Personen, Begebenheiten oder Gegenstände, auf den anderen Adjektive. Jeder Spieler erhält sechs rote Karten, die grünen Adjektiv-Karten werden vom Stapel aufgedeckt. Wenn nun zum Beispiel das Wort “aufregend” gezogen wird, müssen die Spieler aus ihrem Deck das Wort aussuchen, das sie damit verbinden, zum Beispiel Angela Merkel. Dann wird nacheinander vorgelesen und ausgesucht, was am besten gefällt. Der Spieler, dessen Begriff gewählt wird, erhält eine grüne Karte; wer dann eine bestimmte Anzahl davon hat, gewinnt das Spiel.

Äpfel zu Äpfeln sollte man am besten mit mindestens fünf Spielern angehen, weil es umso mehr Spaß macht, desto mehr Personen am Tisch sitzen. Es gibt auch bereits die erste Erweiterung, also eigentlich einfach mehr Karten. 240 neue rote und 78 neue grüne. 

Das Spiel erfordert wenig bis gar keine Strategie oder Taktik, dafür aber umso mehr Glück beziehungsweise Zufall. Vor allem für Partys ist es optimal geeignet. Auf jeden Fall macht es eine Menge Spaß, und das ist doch die Hauptsache!


Deutscher Spielepreis Gewinner 2011-Monsterfalle

© Michael Rogner - Fotolia.com

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Jedes Jahr wird das Brettspiel des Jahres ausgezeichnet. 2011 ist der Sieger in der Kategorie “Bestes Kinderspiel” Monster-Falle von Inka und Markus Brand. Der Deutsche Spiele Preis wird vom Bonner Friedhelm Merz Verlag verliehen.

Die Spieler sind dabei Monster-Jäger, die die Gruselwesen einfangen müssen, die in einer alten Villa spuken. Die Jäger schieben die Monster als Team von ihrem aktuellen Aufenthaltsort durch die Flure der Villa in die Monster-Falle, um sie dingfest zu machen. Allerdings darf man so ein Monster nicht umwerfen, sonst kann es flüchten und der Spieler muss wieder von vorne anfangen. Am Anfang einer Runde muss die Sanduhr umgedreht werden, damit die Spieler danach gleich ihre Startposition und ihr Monster bestimmen können. Danach muss man das Monster mit den Schieber durch die Gänge jagen, um es in die Falle zu treiben. Dabei ist die Zeit so knapp bemessen! Gewonnen hat am Ende, wer die meisten Monster in die Falle gelockt hat. 

Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei Monster-Falle ist super. Ab 15 Euro kriegt man das gesamte Paket, das neben dem Spielplan und der Anleitung liebevoll gestaltete Monster und sonstige Spielfiguren enthält. Zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren können dann gleichzeitig Monster fangen, ein Spiel dauert so 20 Minuten. Dass das Spiel den Preis abgeräumt hat, ist keine Überraschung, wenn man bedenkt, dass das Spielematerial von wirklich guter Qualität ist, die Illustrationen kindgerecht und liebevoll sind und die Geschicklichkeit kreativ auf die Probe gestellt wird. Je mehr Spieler beteiligt sind, desto mehr Spaß macht das Spiel. Ausserdem ist auch für Langzeitspaß gesorgt. Übrigens können auch Erwachsene viel Spaß beim Jagen von Monstern haben. Das Spiel eignet sich optimal für Familien mit kleineren Kindern. 


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