Allgemein

“Automobile” – das Brettspiel

© pdesign - Fotolia.com

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Für Freunde des Automobils wurde jetzt ein Spiel entwickelt, in welchem sie sich auf spielerische Weise mit der Geschichte des amerikanischen Autos seit Erfindung des Motors beschäftigen und weiterbilden können. Es geht also um all die schönen Autos, die sonst nur in Automobilmuseen bewundert werden können aus den Jahren zwischen 1896 und 1930. Hierbei stehen 26 Modelle zur Verfügung. Ziel ist es die Entwicklung, Produktion und Vermarktung zu simulieren, um am Ende wie ein echter Hersteller von Automobilen, einen guten Absatz als Autohersteller zu machen. Hierbei führt den kundigen Autoliebhaber das Spiel durch alle Entwicklungsstufen, mit einem Blick auf Angebot und Nachfrage. Es gilt also auch das eigene wirtschaftliche Talent unter Beweis zu stellen, wenn man am Ende als Sieger aus dem Spiel gehen will.

Eng verbunden ist dieses System mit Entwicklungs- und Baukosten, welche in den Büros und Fabriken entstehen, soviel Vermarktungsstrategien, um das Produkt ideal in die Gesellschaft zu lancieren. Sogar engere Kundenbezüge finden in diesem raffiniert ausgetüftleten Spiel ihre Bedeutung, wenn es darum geht Kundenrabatte einzuräumen. Dadurch, dass in vier Runden zu je neun Phasen die unterschiedlichen Bereiche der Autoproduktion und Vermarktung berücksichtigt werden, kann sehr detailliert auf jeden einzelnen Aspekt eingegangen werden, was das Spiel zu einem echten Vergnügen macht. Mit allerlei Sonderaspekten, kann der Spieler eine eigene Persönlichkeit annehmen und entsprechend seiner eigenen Vorstellung den Spielverlauf beeinflussen. So muss er sich in der Geschäftsführung, wie im Verkauf geschickt anstellen, um am Ende vor guten Verkaufszahlen zu stehen und die Verlustrechnung möglichst gering zu halten.

Gastautor Mathilde Zornmann


Preisverleihung: Das Spiel des Jahres 2011

Gewinner © electriceye - Fotolia.com

Gewinner © electriceye - Fotolia.com

Die Weihnachtszeit soll meist ganz dem Kreis der Familie gewidmet sein und so wird, um die besinnliche Abendstimmung durch nichts ermüden zu lassen, gern das ein oder andere Spiel zu einem Geschenk gemacht. Damit der alljährliche Trubel an Heiligabend und die über das Jahr gesammelten Spannungen in der Familie auch draußen bleiben, gilt es, das richtige Spiel für den gemeinsamen Abend zu finden. Deshalb nominiert in jedem Jahr eine unabhängige Jury die besten Spiele, und das schon seit 1979.

Erstmals gab es in diesem Jahr gleich drei Hauptpreise zu vergeben.
Als Spiel des Jahres zeichnete man diesmal eines mit Potenzial zum Klassiker aus. Genannt “Qwirkle”, erinnert es an Scrabble oder Domino und setzt sich aus mehr als 108 bunten Spielsteinen mit unterschiedlichen Symbolen zusammen.  Es geht hier ums Kombinieren und so sollen, um Punkte zu erreichen, Reihen gleicher Farben und Symbole entstehen. Das Familenspiel ist für bis zu sechs Personen und ab einem Alter von vier Jahren als Spielspaß geeignet.

“7 Wonders” darf sich nun an das Kennerspiel des Jahres 2011 nennen, wobei die Spieler zu Bauherren werden und so drei Zeitalter von einem der sieben Weltwunder durchlaufen. Ressourcen antiker Städte entdecken, Handel treiben und die Wissenschaft voranbringen durch Investieren und genaues Planen- dadurch zeichnet sich dieses Strategiespiel aus. Bis zu sieben Spieler ab 10 Jahren können hier wetteifern und kooperieren.

“Da ist der Wurm drin” kürte die Jury zum Kinderspiel des Jahres und schon die Kleinsten können dabei gemeinsam mit drei Freunden dabei zusehen, wie sich die bunten Würmer um die Wette durch den doppelten Spielplan wühlen. Der Zufall entscheidet mit einem bunten Würfel, mit welchem Stück jeder Wurm erweitert werden darf, bis einer von ihnen als erstes aus dem Komposthaufen schauen kann.


Online-Games für Mädchen

Computerspiel © IKO - Fotolia.com

Computerspiel © IKO - Fotolia.com

Heutzutage haben schon viele 10 Jährige einen eigenen Computer oder Laptop. Für Heranwachsende ist es mittlerweile selbstverständlich im Internet zu surfen. Mit Freunden chatten, sich über soziale Netzwerke zu verabreden und auszutauschen gehört genauso dazu, wie das Spielen am Computer. Zum größten Teil sind es dabei die Jungen, die den PC zum Spielen benutzen. Aber auch die Zahl der Mädchen, die den Computer als Spielgerät verwenden, nimmt stetig zu.

Einen großen Anteil daran, hat die zunehmende Anzahl von so genannten “Mädchen-Spielen”, die vornehmlich als Browser-Games online angeboten werden. Ob das Designen von Schuhen oder Kleidung oder eine Kochschule für Mädchen, viele Anbieter locken mit “mädchen-typischen” Spielen: So lassen sich bei manchem Gaming-Anbieter prominente Schauspielerinnen aber auch Piratinnen zu echten Beautyqueens spielerisch umstylen. Ein Markt, der lange Zeit unerkannt blieb und nun um so mehr bearbeitet wird. Dabei stehen zu großen Teil die stereotypischen Vorlieben von Mädchen wie Mode, Styling, Tiere oder Prinzessinnen im Vordergrund.

Dass die Anbieter dabei richtig liegen, macht der große Erfolg solcher Gaming-Portale deutlich. Aber auch hierbei dürfen die möglichen Gefahren des Internets, nicht durch den Spaß beim Spielen hinwegtäuschen. Gerade beim Onlne-Spielen in Netzwerken ist das Thema Sicherheit und Datenschutz enorm wichtig. Daher gibt es bei den meisten Anbietern nicht nur Mindestaltergrenzen für die Anmeldung, sondern auch verstärkte Kontrollen und Sicherheitsmechanismen. Dennoch sind vor allem die Eltern dafür verantwortlich, dass ihre Kinder, den richtigen und sicheren Umgang mit dem Internet und dem Spielen im Internet lernen und umsetzen. Gerade nur an Kinder gerichtete Plattformen und Communities werden oft von Triebtätern genutzt, um sich an Jungen und Mädchen heranzumachen, die in vielen Fällen immer noch zu sorglos mit dem Internet umgehen und sogar Wohnadressen und Telefonnummern an vermeintlich gleichaltrige Online-Freunde herausgeben, obwohl sie sie gar nicht kennen. Um das zu vermeiden müssen Jungen und Mädchen schon von Anfang an und regelmäßig dafür sensibilisiert werden.

Gastautorin Michelle Gloria-Weimann


Neues von der Spielemesse 2011

Brettspiele © Raffalo - Fotolia.com

Brettspiele © Raffalo - Fotolia.com

Auch in Zeiten von Computerspielen und Konsorten gibt es sie noch: Die guten, alten Gesellschaftsspiele mit Karten, Spielfiguren oder Spielbrettern. Ganze 750 neue Spiele wurden auf der vergangenen Essener Messe “Spiel” präsentiert. Dabei sind sogar Spiele, die sich allein spielen lassen, oder solche, bei denen Gemogelt und Gelogen werden muss.

So etwa beim neuen Kartenspiel “Mogel-Motte” von Emely und Lukas Brand: Wer als erstes seine acht Spielkarten loswird, hat gewonnen. Ob die Karte im Ärmel landet oder unauffällig auf den Boden fällt – alles ist erlaubt, was Spaß macht, solange eben die Karten verschwinden. Doch die “Wächter-Wanze” sorgt dafür, dass entdeckte Betrüger eine zusätzliche Strafkarte bekommen. Drei bis fünf Personen ab sieben Jahren können sich beim gegenseitigen Mogeln vergnügen, das Spiel erscheint bei “Drei Magier Spiele” und kostet neun Euro.

Ein kreatives Wortspiel namens “Frigiti” hat Andrea Meyer für “BeWitched” entwickelt. Dabei legt der Startspieler mit Buchstabenwürfeln ein Wort, das eigentlich nicht existiert. Die Mitspieler müssen trotzdem raten, was sich hinter dem komischen Ausdruck verbergen könnte. Anschließend werden die unterschiedlichen Vorstellungen bewertet und Punkte verteilt. Etwa 45 Minuten dauert eine Spielrunde, vier bis sechs Spieler ab 13 Jahren können meta-sprachliche Weisheiten fallen lassen, Kostenpunkt liegt bei 20 Euro.

Dass sich viele Spiele leider erst mit recht vielen Mitspielern spielen lassen, ist ihr Manko: Ganz anders hingegen bei Shadi Torbeys “Onirim”, das für acht Euro bei “Pegasus Spiele” erscheint. Hier kann man auch ganz alleine auf seine Kosten kommen! 110 Karten zaubern den oder die beiden Spieler in eine Fantasiewelt, aus der man möglichst schnell einen Ausgang finden muss. Ansonsten erwischen einen Alptraumwesen – und die Partie ist vorbei. Etwa 15 Minuten dauert eine Runde. Spielt man zu zweit, spielt man gemeinsam: Entweder gewinnen oder verlieren beide Mitspieler.


Qwirkle – Das Spiel des Jahres

Qwirkle, Foto: sewpixie_flickr

Qwirkle, Foto: sewpixie_flickr

Wie in jedem Jahr wurde auch diesmal der Titel „Spiel des Jahres – 2011“ verliehen. Dieses Prädikat steht schon seit über 20 Jahren für Spiele, die Spannung und Spaß zugleich versprechen. Kaum eine Auszeichnung ist so unumstritten wie das „Spiel des Jahres“ – die Verkaufszahlen sprechen für sich. So gilt das 1995 prämierte Spiel „Die Siedler von Catan“ bis heute als eines der beliebtesten Gesellschaftsspiele überhaupt. Auch der Vorjahressieger „DiXit“ war und ist ein echter Kassenschlager.

In diesem Jahr zeichnete die Jury nun das Spiel „Qwirkle“ aus. Erfinderin und stolze Preisträgerin ist die US-Amerikanerin Susan McKinley Ross. Das Spiel ist, im Gegensatz zu den Gewinnern der Vorjahre, erfrischend einfach. Das Prinzip leuchtet sofort ein: aus insgesamt 108 quadratischen Spielsteinen müssen Reihen gelegt werden. Die Steine gibt es in 6 Formen und 6 Farben, es gibt also 36 verschiedene Steine. Diese kommen jeweils drei mal vor.

Die Spieler sind der Reihe nach am Zug. Jeder hat zu Beginn 6 Steine auf der Hand. Man legt entweder einen oder mehrere Steine oder kann eine beliebige Anzahl Steine mit den noch vorhandenen tauschen.

Anlegen kann man immer einen Stein derselben Farbe oder derselben Form.

Dabei muss der Stein immer Kontakt zu mindestens einem anderen Stein haben, also direkt anliegen. Hat man seinen Zug beendet, so füllt man die Steine auf seiner Hand wieder auf, bis es 6 sind.

Für jeden Stein, den man anlegt, gibt es Punkte. Wer am Ende die meisten davon gesammelt hat, der gewinnt.

Es können 2 bis 4 Spieler mitmachen. Das Spiel wird ab einem Alter von 6 Jahren empfohlen. Es gewann den Titel „Spiel des Jahres“, weil es als Familien- und Generationsspiel überzeugte. Zudem war die Jury fasziniert von der Ausgewogenheit zwischen Glück und Taktik. Ein Jurymitglied verglich das Spiel mit Domino-Steinen oder dem beliebten Brettspiel-Klassiker Rummycub.


Skat für Anfänger

Skatkarten, Foto: onlyberlin_flickr

Skat ist ein Kartenspiel, welches eine wirklich lange Tradition hat und zu den anspruchsvolleren Kartenspielen gehört. Dabei ist der Spielablauf an sich gar nicht so kompliziert, sondern viel mehr das Reizen was vor jeder Spielrunde durchgeführt wird.

Skat spielt man mit einem normalen Skatspiel welches über 32 Karten verfügt. Dabei gibt es die Farben Karo, Herz, Pik und Kreuz wobei deren Wertigkeit in genauer dieser Reihenfolge steigend ist. So besitzt Karo die Wertigkeit 9, Herz die Wertigkeit 10, Pik die Wertigkeit 11 und Kreuz die Wertigkeit 12. Diese Wertigkeiten spielen vor allem beim Reizen eine Rolle, dort wird nämlich entschieden wer das “Spiel macht”. Es geht dabei darum, dass immer zwei Spieler zusammen gegen einen anderen Spieler spielen. Gewonnen hat dann die Partei welche nach der Runde 61 Punkte oder mehr besitzt. Dabei bezeichnen sich die 7, 8 und 9 als Luschen und haben keinerlei Wertigkeit. Der Bube bringt 2 Punkte, die Dame bringt 3 Punkte und der König 4 Punkte. Hinzu kommt noch das Ass mit 11 Punkten und die 10 mit 10 Punkten.

Jeder Spieler bekommt 10 Karten und hält diese verdeckt für die anderen Mitspieler in seiner Hand. Dann geht es darum wer als alleiniger Spieler spielt und somit versucht Punkte zu sammeln. Die beiden Gegenspieler können dann im Falle eines Sieges keine Punkte bekommen, sondern dem Gegenspieler nur Minuspunkte zuschreiben.

Nun kommt das schwierige am Spiel, nämlich das Reizen. So geht es beim Skat darum eine Farbe als Trumpf zu bestimmen. Dabei wählt man meistens die Farbe aus mit von denen man am meisten hat. Dabei gilt, dass die Buben immer Trumpf sind. Genauso sind die Buben auch das entscheidende beim Reizen, nämlich der Multiplikationswert. Dabei ist auch der Kreuzbube der höchste und der Karobube der niedrigste Bauer. Wenn ich nun den Kreuzbauer habe rechne ich “mit einem (der Kreuzbauer) spielt zwei mal 10″. Die Zehn kommt daher, dass ich in diesem Beispiel gerne Herz spielen möchte. Dabei kommt ein Wert von 20 heraus. Wenn ich nun zum Beispiel die beiden obersten Bauern hätte würde ich rechnen “mit zwei spielt 3 mal 10″ und könnte somit bis 30 reizen.

Dieses Schema lässt sich am besten durch vieles Üben verinnerlichen und ist das A und O des Skatspiels. Wenn man dies beherrscht kann man weiter schauen und sich mit dem Spiel an sich befassen.


Der Klassiker der Kartenspiele: Doppelkopf

Doppelkopf, Foto: der-knoe_flickr

Es ist ein Klassiker unter den Kartenspielen: Doppelkopf.Es gibt dazu unzählige unterschiedliche Varianten, so dass auch erfahrene Doppelkopfspieler mit neuen Partnern immer vorher die Regeln absprechen müssen, zum Beispiel ein Spiel ohne die Neuner-Karten, als schnelle Variante. Den offiziellen Verbandsregeln fehlen leider einige interessante Varianten, die in der Punktewertung allerdings etwas anders sind. Die Grundregeln lauten wie folgt:

Das Blatt besteht aus 48 Karten, also ein doppeltes Blatt mit den Karten 9, 10, Bube, Dame, König, As. Von jeder Spielkarte gibt es zwei Exemplare. Nach dem Mischen durch den Kartengeber werden die Karten so verteilt, dass jeder am Ende 12 Karten besitzt.

Jeder legt im Uhrzeigersinn jeweils eine Karte ab und der Spieler mit der höchsten Karte bekommt den Stich. Das Ziel des Spieles ist es mit seinem Partner die meisten Punkte zu machen, der steht im Normalfall noch nicht fest. Aber meistens spielen diejenigen, die die Kreuz Damen besitzen gegen die, die sie nicht besitzen.

Die Karten unterscheiden sich nach “Fehlfarben” und “Trümpfen”, in denen es jeweils eine bestimmte Reihenfolge gibt, so dass eine Rangfolge entsteht. Diese sieht folgendermaßen aus:
Karo 9, Karo König, Karo As Karo Bube, Herz Bube, Pik Bube, Kreuz Bube Karo Dame, Herz Dame, Pik Dame, Kreuz Dame Herz 10. Es empfiehlt sich die erhalten Karten gleich in dieser Reihenfolge zu ordnen.

Der Spieler links nach dem Geber legt eine Karte aus. Die Farbe, entweder Fehl- oder Trumpf, bedeutet für die nachfolgenden Spieler dass die jeweilige gefordert ist. Der Spieler der die Farbe besitzt muss sie also auch „bedienenen”. Wenn einer der nachfolgenden Spieler nicht bedienen kann, kann er entscheiden welche Karte er legen will. Entweder er legt eine andere Fehlfarbe ab oder er sticht mit einem Trumpf.


Ein Klassiker: Das schwarze Auge

25 Jahre Das Schwarze Auge, Foto: Erlan_Flickr

Das Schwarze Auge ist ein legendäres Fantasy-Kultspiel sowohl als Pen & Paper, als auch als PC-Spiel. Die Geschichte der Rollenspiele wie Das Schwarze Auge eines ist, begann im Jahr 1974 mit Dungeons and Dragons. Dieses erste Pen & Paper-Rollenspiel kam damals in den USA auf den Markt und bildet den Grundstein für eine ganze Riehe weiterer vergleichbarer Rollenspiele. Doch was sind eigentlich Pen & Paper-Rollenspiele? Die beste Beschreibung ist vielleicht eine Mischung aus Gesellschaftsspiel und Improvisationstheater. Denn die Spieler erschaffen gemeinsam ihre eigene Geschichte Figuren. Das heißt, es handelt sich nicht um eine fixe Geschichte, sondern eine offene, ständig veränderte Handlung. Hinter der Geschichte steht ein ausgewählter Spielleiter – er lässt sich am besten mit einem Regisseur beim Film oder am Theater beschreiben. Er wird auch Meister genannt und ist Schiedsrichter, Mediator, Erzähler und Mitspieler in Personalunion. Wie läuft das Spiel ab? Die einzelnen Spieler skizzieren ihre Figuren zunächst auf dem Papier. Dabei beschreiben sie ihren Charakter, ihre Eigenschaften ihren biographischen Hintergrund und viel weitere Details. Der Spielleiter, oder Meister, erzählt dann die Geschichte und bestimmt die Konsequenzen für die Entscheidungen der Spieler. Das Spiel findet also ausschließlich über den Spielleiter und die Spieler statt. Theoretisch kann sich das ganze Spiel in einer reinen Phantasie-Welt abspielen – oder es wird an eine bereits bestehende angekoppelt, so wie es beim Schwarzen Auge der Fall ist.

Das erste Das Schwarze Auge-Spiel erschein im Jahr 1984 in den USA. Nach einigen Kontroversen aufgrund der teilweise zu harten Brutalitäten, sammelte sich eine stetig wachsende Fangemeinde. Aber nicht vor allem Kinder waren von dem Spiel begeistert, sondern Jugendliche und Erwachsene begannen das Spiel für sich zu entdecken. Der Aufstieg des inzwischen zum Kultspiel avancierten Rollenspiels waren dann keine Grenzen mehr gesetzt. Seit über 25 Jahren ist das Spiel nun in vielen verschiedenen Versionen erfolgreich – seit 2008 auch als PC-Spiel.


Spiele für den Sommer

Im Sommer, beim Badeurlaub oder auch zu Hause im Garten, sollten Sie Ihre Kinder gut beschäftigen können. Dafür haben wir eine Liste für Sie.

Das Handtuchball – Spiel übt die Balance und die Konzentration. Auf einem großen Handtuch legt man einen leichten Ball (z.B. Wasserball) aus. Das Handtuch wird an den zwei Enden von unterschiedlichen Spielern gestreckt. Die Aufgabe lautet nun, den Ball hoch zu werfen und wieder aufzufangen.

Spielendes Kind, Foto: Victor1988_Flickr

Das Spiel “Strandspinne” ähnelt einem üblichen Fangspiel, dennoch ist es aufregender, da der Fänger als eine Spinne gedacht wird. Ein Spieler muss die Strandspinne, die auf der Lauer im Sand liegt, sein. Die anderen bekommen die Rolle der Fliegen. Die Fliegen müssen rum hopsen, laufen und springen. Die Spinne kann jedoch zu einem beliebigen Zeitpunkt aufspringen und nach einer Fliege schnappen. Wird eine Fliege gefangen, so muss sie die nächste Spinne sein.

Für das nächste Spiel benötigt man einen Schwimmring und einen Wasserball. Es müssen zwei Kinder ab ca. 6 Jahren mitspielen wollen. Schwimmbad oder ein See ist Voraussetzung. Bei dem Spiel “Delfin” wird also die Ausdauer und die Geschicktheit herausgefordert. Ein Kind muss es schaffen, den Wasserball in die Mitte des Rings zu werfen. Geschieht es, muss das andere Kind untertauchen und den Ball versuchen heraus zu köpfen. Bei Erfolg wird gewechselt.

Im Sandkasten oder am Strand auf die Schatzsuche kann man an beiden Orten gehen. Besonders kleine Kinder kann man mit der “Schatzsuche” begeistern. Ob Sie Murmeln, Muscheln oder kleines Spielzeug vergraben, spielt keine Rolle. Hauptsache der Sandberg ist groß genug und die Suche nicht zu einfach.

An heißen Tagen lohnt sich das “Wasserbomben Kreisspiel” besonders. Dafür benötigen Sie viele vorbereitete Wasserbomben. Die Gruppe muss in einer Kreisform zueinander stehen. Ein Spieler bekommt die Wasserbombe am Anfang und wirft diese seinen Mitspielern zu. Die Bombe darf nicht platzen. Um das Spiel zu erschweren, sollten mehrere Wasserbomben gleichzeitig geworden werden.


Der Klassiker Junta

Junta, Quelle: Wmforo.com_Flickr

Nicht viele Brett – oder Kartenspiele schaffen es, über mehrere Jahrzehnte im kollektiven Gedächtnis zu bleiben und auch noch immer gespielt zu werden. Monopoly ist eines davon, Siedler, Uno, und Junta.

Im Jahr 1979 ist das als satirischstes Brettspiel der Welt bekannte Strategiespiel entstanden. Kürzlich hat es eine Neuauflage erlebt und wurde mit neuen Bildern versorgt. Außerdem ist ein Würfelsspielableger dazu gekommen, der beweist dass es keine aufwendige Spielausstattung bedarf, um bis zu sieben Menschen unterhalten zu können. Das Spielprinzip ist auch beim Würfelspiel das gleiche geblieben.

Erfunden haben das Spiel Vincent Tsao, Ben Grossman und Eric Goldberg.1979 ist das Spiel in den USA bei dem kleinen Spieleverlag Creative Wargames Workshop erschienen, im Jahr 1986 ist es erstmalig in Deutschland bei SSS auf den Markt gebracht worden. Im Jahr 1988 wurde versucht, das Spiel indizieren zu lassen, was aber von der Bundesstelle für jugendgefährdete Schriften abgelehnt wurde.

Die Spieler des Brettspieles, was man ab zwei Personen bis zu sieben Personen spielen kann, nehmen die Rolle eines Mitgliedes einer fiktiven Junta auf der ebenfalls fiktiven Bananenrepublik an. Ziel des Sieles ist es, den Präsidenten zu stürzen und möglichst viel Geld auf ein Schweizer Bankkonto in Sicherheit zu bringen.


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