
Doppelkopf, Foto: der-knoe_flickr
Es ist ein Klassiker unter den Kartenspielen: Doppelkopf.Es gibt dazu unzählige unterschiedliche Varianten, so dass auch erfahrene Doppelkopfspieler mit neuen Partnern immer vorher die Regeln absprechen müssen, zum Beispiel ein Spiel ohne die Neuner-Karten, als schnelle Variante. Den offiziellen Verbandsregeln fehlen leider einige interessante Varianten, die in der Punktewertung allerdings etwas anders sind. Die Grundregeln lauten wie folgt:
Das Blatt besteht aus 48 Karten, also ein doppeltes Blatt mit den Karten 9, 10, Bube, Dame, König, As. Von jeder Spielkarte gibt es zwei Exemplare. Nach dem Mischen durch den Kartengeber werden die Karten so verteilt, dass jeder am Ende 12 Karten besitzt.
Jeder legt im Uhrzeigersinn jeweils eine Karte ab und der Spieler mit der höchsten Karte bekommt den Stich. Das Ziel des Spieles ist es mit seinem Partner die meisten Punkte zu machen, der steht im Normalfall noch nicht fest. Aber meistens spielen diejenigen, die die Kreuz Damen besitzen gegen die, die sie nicht besitzen.
Die Karten unterscheiden sich nach “Fehlfarben” und “Trümpfen”, in denen es jeweils eine bestimmte Reihenfolge gibt, so dass eine Rangfolge entsteht. Diese sieht folgendermaßen aus:
Karo 9, Karo König, Karo As Karo Bube, Herz Bube, Pik Bube, Kreuz Bube Karo Dame, Herz Dame, Pik Dame, Kreuz Dame Herz 10. Es empfiehlt sich die erhalten Karten gleich in dieser Reihenfolge zu ordnen.
Der Spieler links nach dem Geber legt eine Karte aus. Die Farbe, entweder Fehl- oder Trumpf, bedeutet für die nachfolgenden Spieler dass die jeweilige gefordert ist. Der Spieler der die Farbe besitzt muss sie also auch „bedienenen”. Wenn einer der nachfolgenden Spieler nicht bedienen kann, kann er entscheiden welche Karte er legen will. Entweder er legt eine andere Fehlfarbe ab oder er sticht mit einem Trumpf.

