Junta, Quelle: Wmforo.com_Flickr

Nicht viele Brett – oder Kartenspiele schaffen es, über mehrere Jahrzehnte im kollektiven Gedächtnis zu bleiben und auch noch immer gespielt zu werden. Monopoly ist eines davon, Siedler, Uno, und Junta.

Im Jahr 1979 ist das als satirischstes Brettspiel der Welt bekannte Strategiespiel entstanden. Kürzlich hat es eine Neuauflage erlebt und wurde mit neuen Bildern versorgt. Außerdem ist ein Würfelsspielableger dazu gekommen, der beweist dass es keine aufwendige Spielausstattung bedarf, um bis zu sieben Menschen unterhalten zu können. Das Spielprinzip ist auch beim Würfelspiel das gleiche geblieben.

Erfunden haben das Spiel Vincent Tsao, Ben Grossman und Eric Goldberg.1979 ist das Spiel in den USA bei dem kleinen Spieleverlag Creative Wargames Workshop erschienen, im Jahr 1986 ist es erstmalig in Deutschland bei SSS auf den Markt gebracht worden. Im Jahr 1988 wurde versucht, das Spiel indizieren zu lassen, was aber von der Bundesstelle für jugendgefährdete Schriften abgelehnt wurde.

Die Spieler des Brettspieles, was man ab zwei Personen bis zu sieben Personen spielen kann, nehmen die Rolle eines Mitgliedes einer fiktiven Junta auf der ebenfalls fiktiven Bananenrepublik an. Ziel des Sieles ist es, den Präsidenten zu stürzen und möglichst viel Geld auf ein Schweizer Bankkonto in Sicherheit zu bringen.