Spieleabend  Kzenon - Fotolia.com

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In Zeiten von Spielekonsolen und Computerspielen fällt es sicherlich schwer, sich wieder einmal auf Gewohntes und Altes zu beziehen und mal wieder ein Spiel auf dem Brett durchzugehen und zu spielen. Damals waren Spieleabende noch gängige Gewohnheit und immer wiederkehrende Praxis – Wochenende für Wochenende. Damals, da bettelten die Kinder ihre Eltern um noch eine Runde “Mensch ärgere dich nicht…”. Wehmütig lenkten die Eltern auch noch nach der fünften Runde ein. Heutzutage müssen Eltern wahrscheinlich ihren Kindern hinterher rennen, damit sie sich mit ihnen an den Tisch setzen und ein Brettspiel spielen. Ravensburger, der berühmte Spielehersteller, hat nun ein neues Spiel entwickelt, bei dem die Kinder vielleicht bald gar nicht mehr so von ihren Eltern gedrängelt werden müssen, denn das Spiel “Das Land der 1000 Türme” warten mit einem Storyboard auf seine Spieler, so dass es nicht schwer fällt, einem Spiel zuzusagen.

Im Spiel ist der Spieler der Baumeister, der versucht so viele Türme aufzubauen wie nur möglich. Diese müssen sehr schön sein, damit man mit dem zugetragenen Prestige das Spiel gewinnen kann. Ein bisschen funktioniert das Spiel wie Monopoly. Jeder Turm muss dabei aus einer Basis und einer Spitze bestehen, wobei der Turm nur einfarbig aufgebaut sein darf. Von Bestechungen bis hin zur Bank bietet das Spiel alles aus dem echten Leben als Baumeister mit einem mystischen Kontext. Nachdem vier Durchgänge gespielt worden sind, ist das Spiel beendet und der Spieler, der die höchsten und die meisten Türme hat, gewinnt den Turmvergleich. Hat ein Spieler dann auch noch so genannte “Asari”, das Spielgeld, gesammelt, bekommt er zusätzlich noch Punkte. Der Spieler mit dem meisten Punkten gewinnt am Ende.