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Der April naht und mit ihm sämtliche Veranstaltungen in Städten und Dörfern, zu denen sich gemeinsam um das Osterfeuer versammelt wird. Vor allem Kinder freuen sich bereits jetzt aufgeregt auf die Ostertage, in denen alljährlich die Ostereiersuche wartet. Doch nur die wenigsten wissen überhaupt, woher diese Bräuche eigentlich stammen.
So geht das Osterfeuer zum Beispiel auf einen Brauch zurück, den man schon seit Mitte des 16. Jahrhunderts praktiziert. Was in jedem Jahr auf ein Neues am Osterwochenende entfacht wird, ist schon auf vorchristliche Traditionen zurückzuführen. Symbolisch wird das Osterfeuer dazu verwendet, sich von Gegenständen, die nicht mehr benötigt werden, durch ein solches gesegnetes Feuer zu verabschieden. Ein Pfarrer oder Priester zündet am Ende eine Osterkerze am Feuer an. Als Zeichen des Lichts, das auf Jesus als Licht der Welt bezogen wird, trägt man die Kerze anschließend in die Kirche.
Am symbolträchtigsten und bekanntesten, vor allem unter den Kleineren am beliebtesten, ist der Brauch um das Osterei. Bereits seit dem 12. Jahrhundert beschäftigt man sich alljährlich damit, die sonst wenig bunten Eier auszublasen, um sie anschließend mit verschiedensten Mustern zu bemalen und damit Haus und Hof zu dekorieren. Weniger Aufwand wird natürlich bei den Exemplaren betrieben, die hart gekocht werden, um sie am Ostersonntag zu verspeisen.
Der Ursprung hierbei ist bisher noch weitestgehend umgeklärt. Sicher ist man sich jedoch um die symbolische Beudeutung, denn bereits in der Zeit vor Christus wurden rot gefärbte Eier als Fruchtbarkeitssymbol verschenkt. Historiker haben außerdem festgestellt, dass früher die jährliche Steuerabgabe der Bauern in Form von Eiern am Gründonnerstag stattfand. Auch die Weihe von Ostereiern praktizierte man schon im 16. Jahrhundert, während auch das Verstecken und Suchen aus dem 17. Jahrhundert stammt. Auch damals, so wie es heute noch geschieht, erzählte man den Kindern, dass die Eier von dem Osterhasen versteckt werden.


