Qwirkle, Foto: sewpixie_flickr
In diesem Jahr zeichnete die Jury nun das Spiel „Qwirkle“ aus. Erfinderin und stolze Preisträgerin ist die US-Amerikanerin Susan McKinley Ross. Das Spiel ist, im Gegensatz zu den Gewinnern der Vorjahre, erfrischend einfach. Das Prinzip leuchtet sofort ein: aus insgesamt 108 quadratischen Spielsteinen müssen Reihen gelegt werden. Die Steine gibt es in 6 Formen und 6 Farben, es gibt also 36 verschiedene Steine. Diese kommen jeweils drei mal vor.
Die Spieler sind der Reihe nach am Zug. Jeder hat zu Beginn 6 Steine auf der Hand. Man legt entweder einen oder mehrere Steine oder kann eine beliebige Anzahl Steine mit den noch vorhandenen tauschen.
Anlegen kann man immer einen Stein derselben Farbe oder derselben Form.
Dabei muss der Stein immer Kontakt zu mindestens einem anderen Stein haben, also direkt anliegen. Hat man seinen Zug beendet, so füllt man die Steine auf seiner Hand wieder auf, bis es 6 sind.
Für jeden Stein, den man anlegt, gibt es Punkte. Wer am Ende die meisten davon gesammelt hat, der gewinnt.
Es können 2 bis 4 Spieler mitmachen. Das Spiel wird ab einem Alter von 6 Jahren empfohlen. Es gewann den Titel „Spiel des Jahres“, weil es als Familien- und Generationsspiel überzeugte. Zudem war die Jury fasziniert von der Ausgewogenheit zwischen Glück und Taktik. Ein Jurymitglied verglich das Spiel mit Domino-Steinen oder dem beliebten Brettspiel-Klassiker Rummycub.










