Schlagwort: Brettspiele

Gute Brettspiele – Eine Auswahl

© Patrizia Tilly - Fotolia.com

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Hier eine kleine Übersicht an neu erschienen Brettspielen. Ob Spielfreak oder Otto-Normal-Verbraucher, ob Stratege, Kriminalist oder Comedian – hier ist für jeden das Richtige dabei!

Bei “7 Wonders” im Verlag Repos wird in 30 Minuten eine antike Welt voller Monumente errichtet. Für 40 Euro können drei bis sieben Spieler ab zehn Jahren ihr Bestes geben, denn die Auswahl der richtigen Karte fällt alles andere als leicht: Es gibt Rohstoffe, Luxusgüter und Handelsgebäude, die zum Bau größerer Bauwerke benötigt werden. Militärkarten sorgen für kleine Gefeche und auch Religion, Wissenschaft und Kapitalismus kommen zum Zuge. Ein Spiel, das so kompliziert sein kann, wie man mag.

Wer es etwas hektischer mag, sollte eine Runde “Uluru” spielen. Erschienen im Kosmos Verlag für gut 30 Euro, stehen bei diesem Brettspiel acht Vögel im Mittelpunkt. Diese haben alle besondere Wünsche, was ihre Position angeht: Der gelbe möchte nicht neben dem blauen sitzen, der blaue will ganz links hocken und der rote in der Mitte, aber nicht neben gelb. Unter dem Zeitdruck einer Sanduhr und einer halben Stunde müssen die Vögel richtig angeordnet werden. Auch hier gilt wieder: Wer es kompliziert mag, wählt besonders schwere Positionen, wer hingegen einfach etwas spielen will, sollte mit den einfachsten Karten beginnen.

Optisch ansprechend und ein richtiger Glücksgriff für den Nachwuchs ab vier Jahren ist “Da ist der Wurm drin” im Zoch Verlag. Bis zu vier Spieler können hier einen Wurm durch den Spielplan führen, der aus zwei Ebenen besteht. Der Clou: Durch die Ebenen kann nicht immer gesehen, wer vorn liegt. Wer das Rennen macht, zeigt sich also erst ganz am Ende. Für 25 Euro gibt es den hübschen, etwa 15-minütigen Spielspaß.


Empfehlung: Asara – das Land der 1000 Türme

Spieleabend  Kzenon - Fotolia.com

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In Zeiten von Spielekonsolen und Computerspielen fällt es sicherlich schwer, sich wieder einmal auf Gewohntes und Altes zu beziehen und mal wieder ein Spiel auf dem Brett durchzugehen und zu spielen. Damals waren Spieleabende noch gängige Gewohnheit und immer wiederkehrende Praxis – Wochenende für Wochenende. Damals, da bettelten die Kinder ihre Eltern um noch eine Runde “Mensch ärgere dich nicht…”. Wehmütig lenkten die Eltern auch noch nach der fünften Runde ein. Heutzutage müssen Eltern wahrscheinlich ihren Kindern hinterher rennen, damit sie sich mit ihnen an den Tisch setzen und ein Brettspiel spielen. Ravensburger, der berühmte Spielehersteller, hat nun ein neues Spiel entwickelt, bei dem die Kinder vielleicht bald gar nicht mehr so von ihren Eltern gedrängelt werden müssen, denn das Spiel “Das Land der 1000 Türme” warten mit einem Storyboard auf seine Spieler, so dass es nicht schwer fällt, einem Spiel zuzusagen.

Im Spiel ist der Spieler der Baumeister, der versucht so viele Türme aufzubauen wie nur möglich. Diese müssen sehr schön sein, damit man mit dem zugetragenen Prestige das Spiel gewinnen kann. Ein bisschen funktioniert das Spiel wie Monopoly. Jeder Turm muss dabei aus einer Basis und einer Spitze bestehen, wobei der Turm nur einfarbig aufgebaut sein darf. Von Bestechungen bis hin zur Bank bietet das Spiel alles aus dem echten Leben als Baumeister mit einem mystischen Kontext. Nachdem vier Durchgänge gespielt worden sind, ist das Spiel beendet und der Spieler, der die höchsten und die meisten Türme hat, gewinnt den Turmvergleich. Hat ein Spieler dann auch noch so genannte “Asari”, das Spielgeld, gesammelt, bekommt er zusätzlich noch Punkte. Der Spieler mit dem meisten Punkten gewinnt am Ende.


Neues von der Spielemesse 2011

Brettspiele © Raffalo - Fotolia.com

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Auch in Zeiten von Computerspielen und Konsorten gibt es sie noch: Die guten, alten Gesellschaftsspiele mit Karten, Spielfiguren oder Spielbrettern. Ganze 750 neue Spiele wurden auf der vergangenen Essener Messe “Spiel” präsentiert. Dabei sind sogar Spiele, die sich allein spielen lassen, oder solche, bei denen Gemogelt und Gelogen werden muss.

So etwa beim neuen Kartenspiel “Mogel-Motte” von Emely und Lukas Brand: Wer als erstes seine acht Spielkarten loswird, hat gewonnen. Ob die Karte im Ärmel landet oder unauffällig auf den Boden fällt – alles ist erlaubt, was Spaß macht, solange eben die Karten verschwinden. Doch die “Wächter-Wanze” sorgt dafür, dass entdeckte Betrüger eine zusätzliche Strafkarte bekommen. Drei bis fünf Personen ab sieben Jahren können sich beim gegenseitigen Mogeln vergnügen, das Spiel erscheint bei “Drei Magier Spiele” und kostet neun Euro.

Ein kreatives Wortspiel namens “Frigiti” hat Andrea Meyer für “BeWitched” entwickelt. Dabei legt der Startspieler mit Buchstabenwürfeln ein Wort, das eigentlich nicht existiert. Die Mitspieler müssen trotzdem raten, was sich hinter dem komischen Ausdruck verbergen könnte. Anschließend werden die unterschiedlichen Vorstellungen bewertet und Punkte verteilt. Etwa 45 Minuten dauert eine Spielrunde, vier bis sechs Spieler ab 13 Jahren können meta-sprachliche Weisheiten fallen lassen, Kostenpunkt liegt bei 20 Euro.

Dass sich viele Spiele leider erst mit recht vielen Mitspielern spielen lassen, ist ihr Manko: Ganz anders hingegen bei Shadi Torbeys “Onirim”, das für acht Euro bei “Pegasus Spiele” erscheint. Hier kann man auch ganz alleine auf seine Kosten kommen! 110 Karten zaubern den oder die beiden Spieler in eine Fantasiewelt, aus der man möglichst schnell einen Ausgang finden muss. Ansonsten erwischen einen Alptraumwesen – und die Partie ist vorbei. Etwa 15 Minuten dauert eine Runde. Spielt man zu zweit, spielt man gemeinsam: Entweder gewinnen oder verlieren beide Mitspieler.


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