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Spiel des Jahres 1982: Sagaland! Die Jury wusste schon vor 25 Jahren, warum sie Sagaland zum Sieger wählten. Mit mehr als drei Millionen verkaufter Exemplaren, gehört das Spiel zu den Absatzstärksten von Ravensburger und wurde auch dadurch 2007 neu aufgelegt, um ein breiteres sowie jüngeres Publikum anzusprechen.
Sagaland ist ein Laufspiel für 2 bis 6 Spieler, beim dem es vor allem auf taktisches Geschick ankommt. Die Spieler beginnen das Brettspiel von einem Dorf aus am Rande des Märchenwaldes und müssen nach 13 Gegenständen aus Märchen Ausschau halten, die sich unter Bäumen befinden. Findet ein Spieler einen gesuchten Gegenstand muss er zum Schloss des Königs gelangen, eine entsprechende Karte als Belohnung zu bekommen. Hat ein Spieler drei Karten gesammelt, gewinnt er diese Runde und wird zum Thronfolger ernannt. Mit zwei Würfeln wird die jeweilige Zugreichweite ermittelt. Während des Spiels können sich die Spieler gegeneinander das Leben schwer machen und die angestrebte Thronfolge verhindern bzw. verzögern. So kann man einen Spieler durch Hinausschmeißen auf dem Weg zum König abfangen und so ins Dorf zurückzuschicken. Außerdem ist durch Würfeln eines Paschs ein “Wegzaubern” einer Karte möglich, wodurch plötzlich ein neuer Gegenstand zu suchen ist. Ein Mix aus Gedächtnis- und Strategiespiel macht es für Kindern und Erwachsene interessant.
Als das Spiel 1981 auf den Markt kam, war noch nicht abzusehen, wie erfolgreich es einmal werden würde. So wurde es damals nur auf Platz 8 der Bestenliste gehandelt. Dass Sagaland im Jahr darauf dennoch zum Spiel des Jahres 1982 gewählt wurde, war eine große Überraschung. Heute gibt man der Entscheidung der Jury mehr als Recht. Auch aktuell gehört das Spiel zu einer festen Größe bei Ravensburger, die mit Sagaland die neue Reihe “Unsere besten Familienspiele” eröffneten.

