Schlagwort: Strategiespiel

“Automobile” – das Brettspiel

© pdesign - Fotolia.com

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Für Freunde des Automobils wurde jetzt ein Spiel entwickelt, in welchem sie sich auf spielerische Weise mit der Geschichte des amerikanischen Autos seit Erfindung des Motors beschäftigen und weiterbilden können. Es geht also um all die schönen Autos, die sonst nur in Automobilmuseen bewundert werden können aus den Jahren zwischen 1896 und 1930. Hierbei stehen 26 Modelle zur Verfügung. Ziel ist es die Entwicklung, Produktion und Vermarktung zu simulieren, um am Ende wie ein echter Hersteller von Automobilen, einen guten Absatz als Autohersteller zu machen. Hierbei führt den kundigen Autoliebhaber das Spiel durch alle Entwicklungsstufen, mit einem Blick auf Angebot und Nachfrage. Es gilt also auch das eigene wirtschaftliche Talent unter Beweis zu stellen, wenn man am Ende als Sieger aus dem Spiel gehen will.

Eng verbunden ist dieses System mit Entwicklungs- und Baukosten, welche in den Büros und Fabriken entstehen, soviel Vermarktungsstrategien, um das Produkt ideal in die Gesellschaft zu lancieren. Sogar engere Kundenbezüge finden in diesem raffiniert ausgetüftleten Spiel ihre Bedeutung, wenn es darum geht Kundenrabatte einzuräumen. Dadurch, dass in vier Runden zu je neun Phasen die unterschiedlichen Bereiche der Autoproduktion und Vermarktung berücksichtigt werden, kann sehr detailliert auf jeden einzelnen Aspekt eingegangen werden, was das Spiel zu einem echten Vergnügen macht. Mit allerlei Sonderaspekten, kann der Spieler eine eigene Persönlichkeit annehmen und entsprechend seiner eigenen Vorstellung den Spielverlauf beeinflussen. So muss er sich in der Geschäftsführung, wie im Verkauf geschickt anstellen, um am Ende vor guten Verkaufszahlen zu stehen und die Verlustrechnung möglichst gering zu halten.

Gastautor Mathilde Zornmann


Backgammon

Backgammon Spielbrett, Foto: captain morgan_flickr

Allgemein lässt sich das Brettspiel Backgammon wohl am besten als eine Synthese aus Glücks- und Strategiespiel beschrieben. Es zählt schon seit langem zu den ältesten und bekanntesten Brettspielen, die es überhaupt auf der Welt gibt. Schon im Jahre 1920 wies eine Entdeckung eines Spiels eines Archäologen aus Großbritannien darauf hin, wie alt dieses Spiel sein mag. Es gibt sogar Fundstücke von Brettern, die darauf hinweisen, dass die Geschichte des Backgammons bis in die Zeit 1300 vor Christi hineinreichen könnte. Auch über die Zeit nimmt man gemeinhin in der Forschung an, dass sich Regeln und Spielweise über die Zeit bis auf einige wenige Ausnahmen kaum geändert haben. Eine entscheidende Zäsur in dieser Hinsicht beschreibt die Einführung des Verdoppelungswürfels im Jahre 1920. Zweck dieser Neuheit war es nicht nur, die Spannung des Spiels noch einmal deutlich zu erhöhen, sondern auch die Glücksspielanteile des Backgammons noch weiter auszubauen.

Seit dem aller ersten Backgammon Turnier, das im Jahre 1964 auf den Bahamas ausgerichtet wurde, lässt sich von einem regelrechten Backgammon-Hype sprechen. Das Turnier ist seitdem ein fester, traditioneller Bestandteil der Backgammon-Szene und wird jedes Jahr wiederholt.

Backgammon als Spie basiert auf dem Spielbrett, das 24 Dreiecke umfasst, welche im Fachjargon als Zungen bezeichnet werden. Zwischen der sechsten und siebten Zunge befindet sich das so genannte „Home“, in welches die Spieler ihre Steine platzieren. Dabei müssen diese Steine zum Spielende hin aus dem „Home“ heraus gewürfelt werden. Die zweite Grundlage, die Aufstellung der Steine, ist fest reglementiert. Es dürfen nicht mehr als fünf Steine auf einem der Dreiecke gesetzt werden. Mittels des Würfels ist es möglich, auf dem Weg zum Ziel seinen Gegner aus dem Spiel zu werfen, der dann wieder von vorne anfangen muss, was allerdings nur möglich ist, sollte der Stein alleine auf einer Zunge stehen. Ziel des Spiels ist es, die Steine aus dem „Home“ zu würfeln. Wer als erster also alle Spielsteine aus dem Home gewürfelt hat, gewinnt Backgammon. Mittels taktischer Züge und dem Aufbau von Blockaden ist es zudem möglich, den Gegner zu verlangsamen, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.

Praktisch ist es außerdem, wenn man das Spiel in einem kleinen Holzkoffer hat, da es dann überall mithin genommen werden kann. Besonders bei einem schönen Spielbrett und hochwertigen Würfeln kann das Spiel einen sehr hohen Spaßfaktor entfalten.


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