Würfelspiel

Der Bestseller Die Siedler von Catan

Die Siedler von Catan, Foto: testspiel

Seit nun mehr als 15 Jahren gibt es das beliebte Brettspiel die Siedler von Catan. Noch heute gehört es zu den Bestsellern unter den Brettspielen und darf auch bei keinem gemütlichen Spieleabend fehlen. Egal ob jung oder alt, die Siedler findet Anhänger in jeder Altersgruppe. Erfunden wurde das Spiel das 1995 auf dem Markt kam von Klaus Teuber.

Während andere Spiele dieser Art in den Regalen verstauben ist die Siedler von Catan weltweit ein absoluter Verkaufsschlager und zählt zu den innovativsten Spielen die jemals erfunden wurden. In seinem ersten Jahr in den Geschäften wurde das Spiel bereits über 500.000 Mal verkauft und sprengte so sämtliche Rekorde. Nach zehn Jahren Siedler von Catan stieg diese Verkaufszahl auf unglaubliche 8 Millionen an. Und das alleine in Deutschland!

Die Siedler von Catan räumten sämtliche Titel und Preise wie “Spiel des Jahres” und den “Deutschen Spielepreis” ab. Die Siedler gibt es in 20 verschiedenen Sprachen und werden in mehr als 40 Ländern der Welt verkauft. Bis das Spiel jedoch damals erstmals in den Läden erschienen ist hat es ganze vier Jahre gedauert um es fertig zu stellen.

Im Spiel selbst geht es darum eine fikitve Insel zu errichten und dort ein Leben aufzubauen. Durch Rohstoffeinnahmen können dann neue Straßen errichtet und Handelswege erschlossen werden. Für sämtliche Städte die dort errichtet werden erhalten die einzelnen Spieler punkte, wer zu erst zehn Punkte erreicht hat, hat gewonnen. Während der Entwicklung des Spiels ist Teuber auf viele Hindernisse gestoßen was die endgültigen Regeln betrifft. Auch der Aufbau war unklar. Es muss wirklich an alles gedacht werden, sonst geht der Plan nicht auf. Letzten Endes hat der Entwickler zu Ende der Planungen die einfachste Variante gewählt, und damit jetzt diesen wahnsinnigen Erfolg erreicht.


Kniffel, das bekannteste Würfelspiel

Kniffel, Quelle: Claudia Hautumm / pixelio.de

Kniffel oder auch manchmal Yahtzee oder Yatzy genannt, ist eines der bekanntesten Würfelspiele der Welt.

Zum Spiel gehört ein Würfelbecher mit 5 Würfeln und ein Block. Man selbst benötigt noch Schreibzeug und dann kann das Spiel beginnen. Die Spielregeln sind relativ einfach.

Zu Beginn erhält jeder Spieler einen Zettel mit auf dem er seine Würfelergebnisse eintragen muss. Gewonnen hat derjenige, der am Ende die höchste Summe auf seinem Block vermerken kann.

Es wird mit 5 Würfeln reihum gewürfelt und jeder Spieler darf pro Runde bis zur dreimal würfeln. Dabei kann man “passende” Würfel an die Seite legen und mit dem Rest weiter würfeln. Spätestens nach 3 Würfen muss man sich entscheiden, welches freie Feld auf dem Block man nimmt und dieses wird dann mit dem Wurf bewertet.

Auf dem Block werden folgende Eintragungen gemacht:

oberer Block: Sammeln oder “drinnen”, auf dem unteren Block: “draußen”. Wenn man beim Sammeln in der summe mindestens 63 Punkte erwürfelt hat, so bekommt man einen Bonus von 35 Punkten, was dann in der Umgangssprache heißt:”man kommt raus”.

Wenn man ein Ergebnis in eine Spalte des Zettels einträgt, bei dem die Bedingung nicht erfüllt ist , z.B. Fullhouse-also 3 gleiche und 2 gleiche Zahlen, man aber nur einen Dreierpasch hätte, dieses Feld aber schon voll ist, so wird das Feld gestrichen und mit 0 Punkten bewertet.

Wenn man bereits einen Kniffel (Fünf gleiche Würfel) hatte und dieser mit 50 Punkten bewertet wurde, so kann man bei erneutem Kniffel Punkte unter ” Andere Spiele” eintragen und man erhält 100 Punkte+die gewürfelte Augenzahl.

Das Spiel ist dann beendet,wenn der Zettel voll ist. Der Spieler mit der Höchsten Augensumme gewinnt.


Trivial Pursuit, das Wissensspiel für die ganze Familie

Trivial Pursuit, Foto: unloveablesteve_flickr

Es ist schon alt. Über dreißig Jahre alt. In 19 Sprachen übersetzt und in 33 Ländern angeboten. Weit über 88 Millionen Mal verkauft. Die Rede ist von einem der beliebtesten Brettspiele unserer Zeit – zugegebenermaßen eher für die Wissenden unter uns: Trivial Pursuit.

Erfunden wurde Trivial Pursuit von den beiden Kanadiern Scott Abbott und Chris Haney – und zwar eher zufällig: aus einem Streit heraus, wer denn nun der bessere Schachspieler sei, wurde die Idee geboren, ein eigenes Brettspiel zu entwerfen. Die Frage des besseren Spielers sollte damit ein für allemal geklärt werden. Anfangs überstiegen die Produktionskosten noch den Verkaufspreis. Erst die große US-Spiele-Firma Selchow & Righter verhalf dem Spiel zu seinem späteren Erfolg – nicht zuletzt mit Hilfe einer äußerst erfolgreichen und groß angelegten Werbekampagne. Im Jahr 1988 erwarb Parker Brothers die Rechte an Trivial Pursuit, unter deren Name das Spiel bis heute vertrieben wird.

Das Wasserspiel besteht aus einem kreisförmigen Spielfeld mit sechs Speichen in unterschiedlichen Farben. Jede Farbe steht dabei für ein Wissensgebiet, aus dem es Fragen zu beantworten gilt. Jede richtig beantwortete Frage bringt ein Sternchen der entsprechenden Farbe. Wer sich zuerst ein Steinchen in jeder Farbe verdient hat, gewinnt. Das Spiel dauert laut Herstellerangaben etwa 90 Minuten und ist ab 12 Jahren geeignet. Bis zu sechs Spieler können gleichzeitig um den Titel des Besserwissers kämpfen.

Übrigens, es gibt auch eine Junior-Edition. Hier sind die Fragekarten dem Wissensstand von Kindern angepasst. Spielspass für die ganze Familie!


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